Wohnung besser heizen

Was kostet ein Heizlüfter pro Stunde?

Kurz und knappEin Heizlüfter mit 2.000 Watt verbraucht unter Volllast 2 kWh pro Stunde. Bei 0,35 Euro je kWh sind das 0,70 Euro pro Stunde. Als Dauerlösung ist das fast immer teurer als die Zentralheizung, für zehn Minuten im Bad dagegen völlig in Ordnung.
pro Stunde
pro Tag
pro Monat (30 Tage)

So rechnet der Rechner

Leistung in Kilowatt mal Laufzeit in Stunden mal Strompreis. Ein Gerät mit 2.000 Watt sind 2 Kilowatt, also 2 kWh je Stunde unter Volllast. Deinen Arbeitspreis findest du auf der letzten Stromrechnung oder im Kundenportal deines Anbieters.

Die Rechnung nimmt Dauerbetrieb an. Geräte mit Thermostat schalten zwischendurch ab, sobald der Raum warm ist. In einem kleinen, halbwegs dichten Raum liegt der echte Verbrauch deshalb darunter, in einem zugigen Altbauzimmer kaum.

Heizlüfter, Infrarot, Ölradiator: Wer ist sparsamer?

Keiner. Jede elektrische Direktheizung macht aus 1 kWh Strom 1 kWh Wärme. Die Geräte unterscheiden sich darin, wie schnell und wo die Wärme ankommt, nicht im Wirkungsgrad. Ein Infrarotpaneel mit 600 Watt ist nur deshalb billiger als ein Heizlüfter mit 2.000 Watt, weil es weniger heizt.

Wann sich elektrisch zuheizen lohnt

  • Kurz und punktuell: zehn Minuten im Bad, eine Stunde am Schreibtisch in einem sonst unbeheizten Zimmer.
  • In der Übergangszeit, wenn die Zentralheizung im Haus noch nicht läuft.
  • Als Notlösung bei Heizungsausfall. Den Ausfall trotzdem sofort schriftlich dem Vermieter melden.

Als Ersatz für die Zentralheizung lohnt es sich praktisch nie: Eine Kilowattstunde Strom kostet ein Mehrfaches einer Kilowattstunde Wärme aus Gas oder Fernwärme.